Weg in die Selbstständigkeit

Der Weg in die Selbstständigkeit

Für Gründer ist der Weg in die Selbstständigkeit mit Risiken verbunden, die im Worst Case die private Verschuldung zur Folge hat.

Der abgesichertere Weg – wie ich ihn gegangen bin – ist die nebenberufliche Selbstständigkeit, um auszutesten ob die eigene Geschäftsidee Potential besitzt, sich einen Kundenstamm aufzubauen und ob man wirklich Lust darauf hat.

Hinweis: Dieser Artikel richtet sich nicht ausschließlich an Gründer, da er wesentliche Elemente enthält, um die man als Unternehmer kümmern sollte. Es geht natürlich auch ohne, doch hier unterscheiden sich erfolgreiche von weniger erfolgreichen Selbstständigen.

Selbstständigkeit - Inhalt

Mit Strategie erfolgreich selbstständig werden

Basierend auf einem Geschäftsmodell entwickeln wir eine Unternehmensstrategie, die beschreibt wie das Unternehmen Gewinn erwirtschaftet. Nicht nur für Gründer, die einen Businessplan erstellen müssen ist dies wichtig, sondern für jedes Unternehmen in jeder Größenordnung, da man sich den ändernden wirtschaftlichen Bedingungen anpassen muss, um langfristig erfolgreich zu sein.

 

Notwendiger Kapitalbedarf

Als Gründer startet man selten wie eine Rakete von Null auf 100, sondern entwickelt über Monate, manchmal Jahre eine gewinnbringende Geschäftsmodell.

Für die finanzierung des eigenen Lebensutnerhaltes und der Betriebsmittel, ist ein gewisses Kapital X nötig, sonst kann man schneller sein Gewerbe abmelden, als man denkt.

 

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Effektive Kundengewinnung

Kunden sind für jedes Geschäftsmodell entscheidend. Viele Gründer nehmen jeden Kunden, der gerade kommt da sie dankbar sind Aufträge zu bekommen. Jedoch gibt es „gute bzw. lukrative“ und „schlechte“ Kunden, die einem nur Zeit rauben und Probleme verursachen.

Die Aufgabe des Marketings ist es, die passenden Kunde zum eigenen Unternehmen zu gewinnen.

 

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Selbstständig bleiben

Ich lehne mich vielleicht jetzt zu weit aus dem Fenster, doch bin ich der Meinung, dass es sehr einfach ist sich selbstständig zu machen vorausgesetzt man beachtet ein paar Dinge.

Doch die wirkliche Herausforderung sehe ich darin, über Jahre bzw. Jahrzehnte mit einem Geschäftsmodell am Markt zu bestehen, ohne insolvent zu gehen oder andere katastrophale Pannen zu erleben.

Um das zu vermeiden, habe ich die häufigsten Probleme in der Selbstständigkeit zusammengetragen.

Mindset und Motivation

Als Einzelkämpfer, hat man selten oder wenige Kollegen und keinen Vorgesetzten. In Krisenzeiten fehlt einem die emotionale Unterstützung in Form eines „Gleichgesinnten“. Für Selbstständige ist es besonders schwer sich zu motivieren, wenn sie keinen Guten Freund haben, der ebenfalls Selbstständig ist und einen versteht.

Hier hilft das regelmäßige trainieren der inneren Einstellung – das Mindset.

Typische Probleme in der Selbstständigkeit

Während meiner letzten 10 Jahren bin ich oft mit Kleinbetrieben und Solo-Selbstständigen in Kontakt gekommen, die teilweise erfolgreich und teilweise eher schlecht bzw. unzufrieden liefen.

Ich habe ein Muster erkannt und die drei größten Probleme lagen immer in mindestens einem der folgenden drei Bereiche. Auch als Einzelkämpfer ist man Geschaftsführer, Vertrieb, Ausführender, Buchhalter in einer Person.

1. Problem Marketing

Die Akquise von Aufträgen, die zeitgerechtes Online-Marketing sind für viele kleine Unternehmen ein unübersichtliches Gebiet, wo gerne ein großer Bogen rum gemacht wird.

2. Problem Finanzen

Das zweitgrößte Problem sind die Finanzen. Aus eigener Erfahrung kann ich es leider nur bestätigen, dass finanzielle Rücklagen häufig aufgrund der aktuellen Situation aufgebraucht werden und im Notfall bzw. bei der Steuerrückzahlung nicht zur Verfügung stehen. Der sogenannte Liquiditätsengpass macht den Weg zur Bank unausweichlich, und leichte Panik macht sich breit.

3. Problem Mitarbeiter

Ab einer gewissen Betriebsgröße bzw. Tätiigkeitsfeld, sind Mitarbeiter unumgänglich. Hier fehlt das Know-How qualifizierte Mitarbeiter zu finden und zu binden.

Die internen Prozesse belaufen sich darauf, caotisch alles abzuarbeiten, was gerade am Tag hereinkommt. Hier ist keine Zeit für die Entwicklung des Unternehmens und die Überarbeitung bzw. Optimierung der Prozesstrukturen. Man ist nur reaktiv und nicht von sich aus aktiv.

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